Flughäfen in Deutschland

Flughafen Düsseldorf

 

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Als am 19. September 1909 der Zeppelin "Z3" auf der Golzheimer Heide landete, wer hätte da gedacht, dass der Luftfahrt und mit ihr dem Flughafen Düsseldorf eines Tages eine so hohe Bedeutung zukommen würde? Heute starten und landen rund 70% aller Flugpassagiere Nordrhein-Westfalens in Düsseldorf.

Die Flughafengesellschaft wurde 1927 gegründet. Interessieren Sie sich für ihre Geschichte

1927

Am 19. April 1927 wird der Flughafen Düsseldorf durch Oberbürgermeister Robert Lehr eröffnet. Im September werden die Verträge zwischen den Eignern, der Rheinische Bahngesellschaft und der Stadt Düsseldorf, unterzeichnet.

1928

In Lohausen wird die erste deutsche Kunstflugmeisterschaft ausgetragen. Sieger ist Gerhard Fieseler.

1933

Die Hallenbauten für die Lufthansa werden neu gestaltet. Es werden Lagerräume und Werkstätten geschaffen. Das Abfertigungszentrum wird um ein befestigtes Hallenvorfeld von 2.200 qm erweitert. Das Verkehrsflugzeug Junkers JU 52, "Tante JU", hat sich schon 1932 durchgesetzt und ist nicht selten in Düsseldorf zu sehen.

1934

Der Flughafen erhält eine neue Peil- und Sendestation für die Flugsicherung.

1936

Deutsche Truppen ziehen in das entmilitarisierte Rheinland ein. Die Luftwaffe errichtet einen Fliegerhorst auf dem Flughafengelände.

1939

Am 3. September übernimmt die Luftwaffe den Flughafen. Der zivile Luftverkehr wird eingestellt.

1944

Von 1942 bis zum Kriegsende wird die Stadt durch über 200 Luftangriffe großenteils in Schutt und Asche gelegt. Der Flughafen ist ab 1943 Ziel der Angriffe. Am 23. Dezember 1944 werden alle drei Hallen der Flughafengesellschaft zerstört.

1945

Am 18. April 1945 besetzen US-Truppen das Flughafenareal und übergeben es der Royal Air Force. Die noch verwendbaren Räume des Flughafens werden als erste Unterkunft für im Krieg nach Deutschland deportierte Ausländer benutzt. Später vermietet die Stadtverwaltung einige Räume an Obdachlose sowie an Kleinunternehmer.

1949

Die britische Militärregierung entschließt sich 1948, den Flughafen Düsseldorf wieder für den zivilen Verkehr zu nutzen. Das ehemalige Befehlsgebäude des für militärische Zwecke genutzten Fliegerhorstes wird als Abfertigungsgebäude instand gesetzt. Aus dem Material der alten Schwarzdeckenbahn wird eine Start- und Landebahn in Nord-Süd-Richtung gebaut und in Betrieb genommen. Im März 1949 wird der Flughafen Düsseldorf wieder für die zivile Luftfahrt in Betrieb genommen.

1950

Am 1. Dezember übergeben die Briten die Flughafengesellschaft an die deutsche Verwaltung. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Düsseldorf werden zu je 50% Anteilseigner der Flughafengesellschaft.

1952

Die Hauptstart- und Landebahn wird auf 2.475 Meter Länge erweitert. Weitere erforderliche Rollwege und Vorfeldflächen werden eingerichtet. Nahezu 127.000 Fluggäste sind abzufertigen. Neue Verbindungen nach Kanada, Indien, Brasilien und in den fernen Osten bereichern das Verkehrsangebot des Flughafens.

1955

Am 5. Mai treten die Pariser Verträge in Kraft. Die Bundesrepublik Deutschland erhält ihre Souveränität und Lufthoheit. Bernard A. Dromgolle gründet die "Lufttransport Union", LTU, die im Verlaufe der weiteren Jahre maßgeblich zur Entwicklung der Bedeutung von Düsseldorf für die deutsche Luftfahrt beitragen wird.

1956

Am 6. Juli landet das erste Strahlenflugzeug auf dem Flughafen Düsseldorf. Die LTU fliegt erstmals Urlauber nach Palma de Mallorca und Treviso (Italien).

1964

Die Flughafen Düsseldorf GmbH erteilt einen Planungsauftrag für eine Abfertigungsanlage mit 32 gebäudenahen Positionen an drei Flugsteigen und 14 Abseitspositionen an der Peripherie des Vorfeldes. Die Planung sieht für die Gesamt-Abfertigungsanlage ein Zentralgebäude mit zwei Ebenen für Abflug und Ankunft sowie drei Fingerflugsteige A, B und C vor. Der Luftverkehr wächst: die Zahl der Passagiere steigt auf 1.430.000. Die Genehmigung zum Bau einer Parallelstart- und -landebahn wurde bereits Anfang 1963 beantragt.

1965

Am 13. Mai schließen die Gemeinden des angrenzenden Angerlandes einen Vergleich mit dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen: den Angerland-Vergleich, der den Generalausbauplan der Düsseldorfer Flughafengesellschaft als Endausbauzustand des Airports aufzeichnet. Die Sorge auf Seiten der Flughafen-Nachbarn vor der Entstehung eines Mammut-Flughafens ist wohl einer der Gründe, warum dieser Vergleich zustande kam.

1966

Die Arbeitsgemeinschaft NACO und die Architekten Dr. Ing. e.h. Roßkotten/Prof. Tritthart sowie Dr. Ing. Gerhard Scholz erhalten den Auftrag, die Planung der neuen Abfertigungsanlage zu übernehmen. Die Jet-Ära des Ferienfliegers beginnt.

1969

Der Grundstein für die neue Abfertigungsanlage wird gelegt. Die aufwendigen Bauarbeiten zur Verlängerung der Hauptstart- und Landebahn auf 3.000 Meter, die die Errichtung eines Schutzbauwerks über eine angrenzende Bahnlinie erforderten, sind nun abgeschlossen. Der Flughafen Düsseldorf zählt 2,9 Millionen Fluggäste.

1972

Um den Lärm bei Probeläufen zu verringern, wird am östlichen Ende des Frachtvorfeldes eine Lärmschutzkabine errichtet. Jets dürfen in der Zeit zwischen 23:00 und 6:00 nicht mehr landen. Aus Rücksicht auf die Flughafenanwohner war der Nachluftpostverkehr schon 1970 eingestellt worden.

Nach dreijähriger Bauzeit werden das neue Zentralgebäude und der Flugsteig B eröffnet. Dieser erste Bauabschnitt umfasst das Zentralgebäude mit Ankunfts- und Abflugebene sowie zwei weitere Geschosse für das Flughafen-Restaurant, den Flugsteig B mit Flugzeug-Abstellpositionen und das vorgelagerte Parkhaus 1 mit 1.100 Stellplätzen.

1975

Im Oktober wird die S-Bahnstrecke vom Hauptbahnhof zum Flughafen eröffnet. Das Abfertigungsgebäude ist vom unterirdischen Flughafen-S-Bahnhof durch Fußgängertunnel und Rolltreppen erreichbar.

1977

Der Flugsteig A ist fertig gestellt. Hier findet die Abfertigung von Passagieren der Lufthansa und ihrer Handlingspartner statt. Auf Antrag der Flughafengesellschaft wird im Juni das Planfeststellungsverfahren für die Parallelbahn eingeleitet.

1986

Der Flughafen Düsseldorf steht bereits 1985 mit 8,22 Millionen Fluggästen an der zweiten Stelle in der Rangliste der deutschen Flughäfen. Nun ist auch Flugsteig C fertig gestellt und wird feierlich eröffnet. Am 24. Juni verkündet das Verwaltungsgericht Düsseldorf das erstinstanzliche Urteil gegen den Planfeststellungsbeschluß zum Bau und Betrieb einer parallelen Start- und Landebahn. Dieses Urteil führt zu der Billigung einer reinen Ersatzbahn, die jedoch nicht in Spitzenzeiten zu einer schnelleren Abfertigung des Luftverkehrs genutzt werden darf.

1988

Am 15. Juli wird das Parkhaus 3, das über eine Kapazität von rund 3.700 Stellplätzen verfügt, in Betrieb genommen. Das ArabellaSheraton Airport Hotel auf dem Dach von Parkhaus 3 wird Mitte August eröffnet.

1989

Östlich der Halle 8 entsteht eine Lärmschutzhalle für Probeläufe an Flugzeugen bis zu einer Größe der Boeing 747. Die Lärmschutzbucht neben dem Frachtzentrum wird aufgegeben.

1992

Mit 12.274.348 Passagieren verzeichnet die Flughafengesellschaft einen Zuwachs von 8,5%. Die Zahl der Flugbewegungen steigt um 5,9%. Die Flughafengesellschaft beantragt eine Lärmkontingentierung und somit eine anderweitige Regelung zur Begrenzung der Fluglärmbelastung. Sie soll sicherstellen, dass die durch den Betrieb auf dem Parallelbahnsystem verursachte Lärmbelastung die von 1991 künftig nicht übersteigt.

1994

Der erste Bauabschnitt des DUS AIR CARGO CENTERS wird eröffnet.

1996

Am 11. April kommt es zu einem tragischen Brandunglück am Flughafen Düsseldorf. 17 Menschen verlieren ihr Leben, zahlreiche werden verletzt. Es entsteht ein Sachschaden in dreistelliger Millionenhöhe.

Das Abfertigungsgebäude ist nicht mehr nutzbar - die Passagiere müssen zunächst mit Großzelten Vorlieb nehmen. Im November hat die Flughafengesellschaft wieder angenehmere Bedingungen hergestellt: Flugsteig C geht vollständig saniert und erneuert wieder in Betrieb, drei Leichtbauhallen dienen als zusätzliche Abflugbereiche.

1997

Das Architekturbüro J.S.K. gewinnt den im Vorjahr ausgeschriebenen Architekturwettbewerb für den "airport 2000 plus". Der Wiederaufbau des Abfertigungsgebäudes soll mit einem aufwendigen Um- und Neubau kombiniert werden. Im Dezember verkauft der Anteilseigner Land Nordrhein-Westfalen seine Anteile an der Flughafengesellschaft an die Airport Partners GmbH, bestehend aus Hochtief Projektentwicklung und Aer Rianta.
Am östlichen Rand des Flughafengeländes beginnen die Bauarbeiten für den neuen Fernbahnhof.

Am 28. Mai geht der neue Bahnhof "Düsseldorf Flughafen" in Betrieb. Bis zu 300 Züge halten nun täglich am airporteigenen Bahnhof, vom ICE über den EC bis zur S-Bahn.
Ebenfalls im Mai beginnen auf dem Flughafengelände die Dreharbeiten zu einer neuen Vorabendserie des ZDF. Düsseldorf International ist die Kulisse für "Drehkreuz Airport", einen actionreichen Zwölfteiler, der ab Januar 2001 ausgestrahlt wird.
Im September erhält der Flughafen vom Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes NRW die Genehmigung zur Nutzung der Einbahnkapazität. Diese veränderte Genehmigungslage ermöglicht dem Airport rein rechnerisch rund 25.000 zusätzliche Flugbewegungen (insgesamt 120.650) und ebnet den Weg für ein nachfrageorientiertes Verkehrswachstum.
Termingerecht und planmäßig laufen das ganze Jahr über die Bauarbeiten für den "airport 2000 plus": die Rohbauarbeiten werden abgeschlossen, die luft- und landseitige Fassade wird fertiggestellt. Anfang Oktober ist das imposante Dach der neuen Check-in-Halle vollständig geschlossen.
Am 31. Dezember begrüßt Düsseldorf International erstmals den 16-Millionsten Fluggast. Insgesamt zählt der Airport bis zum Jahresende 16,03 Millionen Fluggäste und bestätigt so seine Position als drittgrößter Verkehrsflughafen Deutschlands.

2000

Düsseldorf International meldet einen problemlosen Start ins neue Jahr. Alle Systeme am Airport arbeiten einwandfrei, zu Störungen oder Beeinträchtigungen infolge des Datumswechsels auf das Jahr "00" kommt es nicht.

2001

Im Januar nimmt die Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH ihre Geschäfte auf. An der neuen Frachtfirma sind die Flughafen Düsseldorf GmbH und das Logistikunternehmen D.Logistics AG, Hofheim, zu jeweils 50% beteiligt. Im März bereichert Emirates den Düsseldorfer Flugplan um eine tägliche Nonstopverbindung nach Dubai.

Parallel zum Flugbetrieb laufen die Bauarbeiten im Projekt "airport 2000 plus" auf Hochtouren - die Inbetriebnahme der neuen Check-in-Halle und des neu gebauten Flugsteigs B ist für den Sommer geplant. Bereits im März wird die neue Tiefgarage P1 eröffnet, die sich direkt unter dem neuen Terminal befindet und die Parkraumkapazitäten um 800 zusätzliche Stellplätze erhöht. Anfang Juni führt der Airport einen aufwändigen Inbetriebnahmetest für das neue Terminal durch: An zwei Tagen werden mit Hilfe von 700 Komparsen die neue Check-in-Halle und der neue Flugsteig B auf Herz und Nieren geprüft - Ergebnis: Test bestanden! Am 1. Juli, nach zweieinhalbjähriger Bauzeit, geht das neue Gebäude pünktlich in Betrieb und wird Ende August von Bundespräsident Johannes Rau feierlich eröffnet. Mit der Schließung von Abflug E ist im November endlich wieder eine zentrale Abfertigungssituation hergestellt: Erstmals nach dem Brand im April 1996 starten alle Flüge von einem Terminal und kommen auch dort wieder an.

Einen großen Schatten auf das Jahr 2001 werfen die schrecklichen Terroranschläge, die am 11. September auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington verübt werden. Sie wirken sich dramatisch auf die Luftfahrt- und Reisebranche aus und verursachen bis zum Jahresende am Düsseldorfer Airport Verkehrseinbrüche von 10% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

2002

Düsseldorf International startet gut ins neue Jahr: bei einem Test des Business-Magazins "Capital" schneidet der Airport im Top-10-Vergleich der deutschen Verkehrsflughäfen als bester und sicherster Flughafen ab. Wenige Monate später belegt der Flughafen bei einer weltweiten Umfrage der IATA, International Air Transport Association, den zweiten Platz als "Most Improved Airport".

Ganz in diesem Sinne laufen die Arbeiten am Projekt "airport 2000 plus" weiter. Im März geht das umgebaute, architektonisch dem neuen Terminal angepasste Zentralgebäude Ost wieder in Betrieb. Hier findet das Check-in für die Flüge von Lufthansa und den Partner-Airlines statt.

Mit der Inbetriebnahme der "Flughafenbrücke", der A44-Rheinquerung, wird die Erreichbarkeit des Airports über die Autobahn vor allem für die Fluggäste deutlich verbessert, die mit dem Auto vom linken Niederrhein anreisen. Auch für Bahnreisende gibt es gute Neuigkeiten: die vollautomatische Kabinenbahn "SkyTrain" verbindet ab Juli den Airport-Bahnhof mit dem Terminal und sorgt - trotz anfänglicher Startschwierigkeiten - für einen komfortablen Transfer auf dem Flughafengelände.

Im August geht die Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH, die erst im Vorjahr in einem Joint-Venture mit der D.Logistics AG gegründet worden war, als 100-ige Tochter wieder in den Kernbesitz der Flughafen Düsseldorf GmbH über.

Im Sommer verzeichnet Düsseldorf International einen neuen New-York-Flug im Schedule: mit einer langstreckentauglichen Boeing 737-700, einem speziell ausgestatteten Business-Jet des schweizerischen Lufthansa-Partners PrivatAir, fliegt Lufthansa ab Juni täglich (außer dienstags) nonstop in die amerikanische Metropole und setzt mit diesem exklusiven Produkt neue Maßstäbe im Geschäftsreiseverkehr.

 

Webseite des Flughafens Düsseldorf: http://www.duesseldorf-international.de/

 

 

Tel.: 030 - 821 50 65
dass-reisebuero.de
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