Flughäfen in Deutschland

Flughafen Frankfurt Main

 

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1912 bis Ende des Zweiten Weltkrieges

Die Luftfahrt-Era in Frankfurt begann 1912 mit der Einweihung einer Luftschiffhalle auf dem "Rebstockgelände" und der Stationierung des Luftschiffes Viktoria Luise .

Aber erst mit dem Jahre 1924 kam nach der Gründung der Südwestdeutschen Luftverkehrs AG am Flugplatz Rebstock eine wirklich erkennbare wirtschaftliche Dimension dazu: Im ersten Jahr zählte man bereits 234 Starts und Landungen, für diese Zeit eine beachtliche Anzahl.

Bereits zehn Jahre nach der Einweihung erreichte der Flugplatz seine Kapazitätsgrenzen und so gründete man nach erheblichen Erweiterungen des alten Platzes 1936 den "Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main", von dem aus so berühmte Luftschiffe wie die "Graf Zeppelin" oder die "Hindenburg" ihre Linienverbindungen nach Rio de Janairo und Lakehurst aufnahmen.

Die Lufthansa begann im Juli 1936 den regelmäßigen Flugverkehr ab Frankfurt mit einer Ju-52. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Flughafen durch Bombenangriffe und Sprengungen fast vollständig zerstört.
 

Der Ausbau zum Hub - Ende des Zweiten Weltkrieg bis heute

Nach Kriegsende gründete sich 1947 die "Verkehrsaktiengesellschaft Rhein-Main", die den Flughafen rasch wieder auf- und dabei auch ausbaute. Auf dem Südgelände entstand eine US-Airforce Base, von der aus auch die berühmten "Rosinenbomber" das blockierte Westberlin versorgten. An die Blockade von 1947/48 erinnert auf dem Südgelände gleich am der Einfahrt zur Airforce-Base heute noch ein Luftbrückendenkmal und eine DC-4.
Bereits 1949 waren die beiden parallelen Start- und Landebahnen fertiggestellt.

1954 benannte sich die Verkehrsaktiengesellschaft in "Flughafen Frankfurt Main AG" um.
Der immer rasanter ansteigende Luftverkehr ließen den Flughafen bis Mitte der 60er Jahre schon wieder an seine Kapazitätsgrenzen stoßen. Immer mehr Passagiere füllten die immer größer werdenden Flugzeuge, sei es um in den Urlaub zu jetten oder geschäftlich - Fliegen wurde mehr und mehr zur Normalität.
1972 wurde das neue Terminal und der Flughafenbahnhof eröffnet und Frankfurt/Main war - zumindest für die nächsten zwei Jahrzehnte - für den Massenluftverkehr bereit. Bereits in den siebziger Jahren wurde eine dritte Runway geplant. Bis zu deren Fertigstellung in Form der reinen Startbahn West (18) dauerte es aber noch bis 1984.

Der weitere starke Wachstum des Luftverkehrs führte recht bald zur nächsten Erweiterung: 1992 feierte man Richtfest für das Terminal 2, das 1994 eröffnet wurde und endlich das mittlerweile schon wieder überquellende Terminal 1 entlasten konnte. Einen schnellen und unkomplizierten Transfer zwischen den Terminals stellt die Hochbahn Sky Line sicher.

Bereits 1993 hatte man sich im Zuge der Deutschen Einheit über die schrittweise Rückgabe von Teilflächen der US-Airforce Base an die Flughafen Frankfurt/Main AG geeinigt.
Als Folge dieser Vereinbarung konnte bereits 1995 mit dem Bau der CargoCity Süd begonnen werden, einem Frachtzentrum, womit der Flughafen mit der Eröffnung 1997 dem stark gestiegenen Luftfrachtaufkommen in Frankfurt Rechnung trägt.

Ebenfalls ab 1997 verbindet der neue Flugsteig D die Terminals 1 und 2 zu einem riesigen Gebäudekomplex.

1999 erhält der Flughafen seinen zweiten Bahnanschluß: Neben der Autobahn A3 wird der neue ICE-Bahnhof eröffnet. Das geschwungene Glaskuppeldach des neuen Bahnhofes weicht übrigens bald einer Überbauung mit Hotels, einer Klinik und Geschäften.

Die vorerst letzte große Ausbaustufe der Terminals erreichte der Flughafen am 29.03.1999 mit der Fertigstellung der Erweiterung des Flugsteiges A um 540 Meter. Dort haben die Lufthansa und ihre Partner nun ein eigenes Terminal mit 13 Parkpositionen direkt am Terminal.
 

Die Zukunftspläne - Planungen für die Kapazitätserweiterung

Durch den anhaltend starken Zuwachs des Luftverkehrs wird der Flughafen Frankfurt/Main schon bald wieder an seine Kapazitätsgrenzen stoßen. Schon jetzt sind Slots Mangelware und besonders die Lufthansa drängt auf einen schnellen Ausbau des Flughafens um eine vierte Runway und droht sogar mit einer Verlegung Ihres Hubs nach München oder sogar Amsterdam.

Lange Zeit war man sich über die Lage der Bahn nicht einig. Zur Debatte standen eine weitere Bahn im Westen parallel neben der vorhandenen Startbahn West, eine ebenfalls in Nord/Süd Ausrichtung angelegte Bahn im Osten des Flughafens, verschiedene Variationen einer Bahn im Süden parallel zu den vorhandenen 07/25 Bahnen sowie einige ebenfalls parallel zu den zwei vorhandenen Bahnen verlaufene Landebahnversionen im Norden des Flughafens. Ebenfalls in Betracht gezogen wurde die Öffnung der bisher ausschließlich für Starts genutzten Startbahn West für Landungen.

Die Planungen konzentrieren sich jetzt auf die Nord-West Variante einer reinen Landebahn (große Grafik rechts):
Der große Vorteil dieser Variante ist, dass durch den Abstand zu den vorhandenen Bahnen 07/25 gleichzeitige Anflüge möglich werden.
Desweiteren können bestehende Vorfelder, Terminals sowie Fracht- und Werftanlagen auf dem Flughafen zum Teil mitbenutzt werden. Dadurch muß das Flughafengelände um nur 244 Hektar erweitert werden.
Zwei Rollwege überqueren die Autobahn A3 und die ICE-Bahntrasse zur neuen ca. 2.800 m langen Landebahn.

Aber wie bei Flughafenerweiterungen üblich, wird es wohl noch ein paar Jahre dauern, bis die ersten Flugzeuge auf die neue Bahn einschweben werden. Gerade nach einem Sicherheitsgutachten über Risiken bei einem Absturz auf das in der Einflugschneise befindliche Chemiewerk "Tiscona" ist die Nord-West Bahn wohl erneut in weitere Ferne gerückt.

 

Webseite des Flughafens Frankfurt Main International: http://www.frankfurt-airport.de

 

 

Tel.: 030 - 821 50 65
dass-reisebuero.de
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