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In der Diskussion um die millionenschweren Ausbaupläne des US-Investors Paul Amara für den Flughafen Hof-Plauen ist die erste politische Entscheidung gefallen. Der Hofer Oberbürgermeister Dieter Döhla, Vorsitzender des Flughafen-Beirats, erklärte am Montag im Beisein von Paul Amara und kommunalpolitischen Spitzenvertretern der Region: „Wir unterstützen das Projekt.“ Entscheidend für diesen Schritt ist laut Döhla die Zusage Amaras, dass die Finanzierung des Ausbaus – mit einer Investition bis zu 100 Millionen Euro – gesichert ist.

HOF – Nach eineinhalbstündigen Gesprächen hinter verschlossenen Türen fand im Hofer Rathaus am Montagmittag eine eilig einberufene Pressekonferenz statt, die OB Dieter Döhla mit den Worten eröffnete: „Mister Amara hat die Ernsthaftigkeit seiner Pläne dargestellt.“ Dies tat der amerikanische Luftfahrtunternehmer zusammen mit seinem Hofer Geschäftspartner Hassen Fhal vor den wichtigsten Vertretern der Flughafen-GmbH. Gekommen waren neben Döhla Flughafen-Geschäftsführer Klaus D. Hartmann, der Hofer Landrat Bernd Hering, seine Amtskollegen Peter Seißer und Tassilo Lenk für den Kreis Wunsiedel und den Vogtlandkreis und Maximilan Otto-Wolf als Vertreter der heimischen Wirtschaft. Es fehlte lediglich der Plauener OB Ralf Oberdorfer, der jedoch bereits im Vorfeld seine Unterstützung im Fall des Finanzierungsnachweises signalisiert hatte. Fhal und Amara hatten den Schweizer Planungsingenieur Hanspeter Stähli und ihren Hofer Anwalt Reiner Denzler mitgebracht, zuständig für alle juristischen Belange des Projekts auf Seiten des Investors.

OB Döhla machte vor zahlreichen Medienvertretern deutlich: „Herr Amara hat erklärt, dass die Finanzierung sichergestellt ist.“ Nächster Schritt werde nun ein Termin des Investors bei Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu sein, um dort – wie es Döhla formulierte – „den Nachweis für die Finanzierung und die Solidität der Planung“ vorzulegen. Vorher wolle man mit Einzelheiten nicht an die Öffentlichkeit gehen.

Paul Amara nannte die Hofer Entscheidung „eine wichtige Botschaft für uns“. Er dankte den verantwortlichen Kommunalpolitikern und erklärte: „Wir vertrauen darauf, dass diese Unterstützung anhält.“ Nochmals Amara: „Wir wollen dieses Projekt zum Erfolg bringen.“ Auf Anfrage unserer Zeitung machte Amara klar, dass die Gesamtinvestition wohl unter der bislang genannten Summe von 100 Millionen Euro liegen wird, der genaue Betrag jedoch in einem so frühen Planungsstadium noch nicht endgültig festgemacht werden könne.

Auf die zahlreichen kritischen und zweifelnden Stimmen in der Region angesprochen, meinte Amara: „Es gibt immer und überall Zweifler und Menschen, die den Fortschritt verhindern wollen. Wir sind aber überzeugt, dass öffentliche Hand und regionale Bevölkerung mehrheitlich für das Projekt sind.“

Amara will wie mehrfach berichtet den Flughafen Hof mehrheitlich übernehmen und ihn zu einem größeren Passagier- und Frachtdrehkreuz samt Flugzeugwerft, Crew-Schule und Hotel ausbauen. Problematisch sehen die bisherigen Planer dabei die Mindestforderung Amaras, die Landebahn auf 2800 Meter zu verlängern. Bislang sind lediglich 2480 Meter geplant.

OB Dieter Döhla bezeichnete diese Problematik als „eine der wichtigsten und schwierigsten technischen Fragen“. Allerdings gebe es zwischen den jetzigen Betreibern und dem potenziellen Investor keinerlei Berührungsängste. Döhla: „Wir gehen das souverän an. Wir arbeiten jetzt seriös und sachlich alle Punkte ab und werden dann sehen, was sich verwirklichen lässt und was nicht.“

 

Webseite des Flughafens Hof: http://www.airport-hof.de/

 

 

Tel.: 030 - 821 50 65
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