Gesundes Reisen - Tropenistitut / Tropeninstitute  Malaria Prophylaxe

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Aktuelle Meldungen

 

Angola

Marburg hämorrhagisches Fieber (MAR-HF): Der seit März bekannte Ausbruch im Nordwesten des Landes scheint jetzt rückläufig zu sein. Sieben Provinzen sind befallen, am stärksten Uige, wo die Erkrankungswelle ihren Ausgang nahm. Einzelfälle gab es auch in Luanda sowie in der in der DRC gelegenen angolanischen Enklave Cabinda. Das Marburg-Virus gehört mit dem nahe verwandten Ebola-Virus zu den gefährlichen Erregern schwerer Krankheiten, die mit Fieber und Blutungen verlaufen und oft tödlich enden. Die ursprüngliche Herkunft des Erregers, sein "Reservoir", ist noch nicht gesichert. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch. Entsprechende Kontakte zu Kranken sind zu meiden. Gegenwärtig ist von privaten Reisen in den Norden Angolas abzuraten. Die WHO empfiehlt allen Angola- Reisenden, sich über die Krankheit zu informieren und sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sich innerhalb von 10 Tagen nach der Ausreise Fieber und Krankheitserscheinungen zeigen. Rückkehrer mit eindeutigen Kontakten zu Kranken sind nach WHO-Angaben 21 Tage unter Beobachtung zu stellen.

 

China

Tollwut: Steigende Zahlen von Hundetollwut werden trotz einschlägiger Kontrollmaßnahmen und Impfvorschriften vor allem aus den südlichen Provinzen mit Schwerpunkt in Guangdong gemeldet. Jährlich erkranken (und sterben) in China mehr als 1.000 Personen an Tollwut. Hauptüberträger sind Hunde. Der Mangel an geeigneten Impfstoffen erhöhen das Risiko, auch für Reisende. Risiko-Reisende sollten prophylaktisch geimpft sein.

 

Israel

Tollwut: Trotz Einführung der Wildtierimpfung 1998 gibt es im Land noch immer Tollwut bei Tieren. So wurde das Virus in diesem Jahr bereits bei 9 streunenden Hunden und einer Kuh im Golan-Distrikt (N) nachgewiesen. Im vorigen Frühjahr gab es Tiertollwut in der Umgebung von Tel Aviv und im Mai 2003 starb eine 60-jährige Beduinin im Negev (S) nach einem Katzenbiß. Nach verdächtigen Tierkontakten oder -bissen ist sofort ein Arzt aufzusuchen.

 

Jemen

Poliomyelitis: Nachdem das Land 8 Jahre poliofrei war, hat sich das Virus seit März in kurzer Zeit landesweit ausgebreitet und bisher nachweislich zu mehr als 20 Erkrankungen bei Kindern geführt. Die Herkunft der Erreger ist noch nicht bekannt, örtliche Behörden vermuten einen Zusammenhang mit Mekka-Pilgern wie im benachbarten Saudi-Arabien oder mit dem gegenwärtigen Ausbruch im Sudan jenseits des Roten Meeres. Größere Impfkampagnen sind angelaufen. Impfschutz bei Reisen beachten.

 

Peru

Dengue: 34 Erkrankungen dieser grippeähnlich verlaufenden, mückenübertragenen Virusinfektion wurden aktuell aus mehreren Stadtteilen von Lima bekannt. Aus den übrigen Landesteilen liegen noch keine Meldungen zu Ausbrüchen vor. Schutz vor tag- und nachtaktiven Überträgermücken beachten.

 

Rumänien

Hochwasser: Schneeschmelze und starke Regenfälle haben im Banat (W) zu ausgedehnten Überschwemmungen geführt. Zahlreiche Bewohner der Flußtäler von Timis und Bega mußten evakuiert werden. Mit einem erhöhten Risiko für Infektionen, die über Trinkwasser und Nahrungsmittel übertragen werden, ist vorübergehend zu rechnen. Hygiene beachten.

 

Tschad

Masern: Ein Krankheitswelle bei Kindern überzieht derzeit den Tschad mit Betonung der Hauptstadt N'Djamena und der dichter besiedelten südlichen Landesteile. Eine Impfkampagne ist angelaufen. Reisende sollten auf Immunschutz (durchgemachte Erkrankung oder Impfung) achten.

 

Ungarn

Hochwasser: Durch die Überschwemmungen im benachbarten Rumänien führen auch einige Flüsse im SO Ungarns Hochwasser. Auf örtliche Warnhinweise und sorgfältige Hygiene ist zu achten.

 

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